Facebook will Daten aus WhatsApp nutzen

Vor rund 2 Jahren wurde WhatsApp durch Mark Zuckerberg’s Imperium Facebook übernommen – für „schlappe“ 20 Milliarden Dollar. Nun möchte Facebook seinen Nutzen aus der Übernahme des Messengers erhöhen.

Was ändert sich?

Bisher liefen WhatsApp und Facebook weitestgehend parallel nebeneinander her, ohne dass es wirkliche Verknüpfungen gab. Zukünftig sollen die beiden Dienste mehr miteinander verknüpft werden. Dafür soll die Telefonnummer des WhatsApp-Nutzers an Facebook weitergegeben werden. Zusätzlich dazu soll Facebook Informationen, wie häufig WhatsApp genutzt wird, ebenfalls erhalten.
WhatsApp betonte in seiner Pressemitteilung, dass Facebook keinesfalls Zugang zu Inhalten einzelner Nachrichten erhalten wird. Mit der Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Frühjahr seien Nachrichten sowieso auch nicht für WhatsApp einsehbar. 

Mit dem Abgleich der Telefonnummer will Facebook den einzelnen Nutzern u.a. relevantere und individuellere Werbung bei Facebook anzeigen können. Unternehmen, die FacebookAds für ihre Werbung nutzen, könnten zukünftig Telefonnummern, die sie von ihren Kunden erhalten haben, dafür nutzen, dass ihren eigenen Kunden noch speziellere und damit effizientere Werbung angezeigt werden kann. Außerdem plant Facebook, WhatsApp noch stärker für die Kommunikation zwischen Nutzern und Unternehmen zu optimieren. 
Allerdings weist Facebook darauf hin, dass den Nutzern in WhatsApp weiterhin keine Bannerwerbung oder Spam angezeigt werden soll.

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Was kann ich dagegen tun?

Nutzer von WhatsApp können der Verwendung ihrer Daten für FacebookAds und sog. „Freunde-Vorschlägen“ widersprechen. Damit dürfen ihre Daten dann nicht mehr genutzt werden. 
Ein Widerspruch gegen die Weitergabe der Telefonnummer an Facebook ist allerdings nicht möglich, wie WhatsApp sagt. Daher wird zukünftig jede Telefonnummer aller WhatsApp-Nutzer weitergegeben, wenn die Messenger-App weiterhin genutzt wird.

Daher gäbe es nur die Möglichkeit, komplett auf die Nutzung von WhatsApp zu verzichten, wenn man mit den Änderungen insgesamt nicht einverstanden ist. Das dürfte jedoch aufgrund der Verbreitung der App für viele sehr schwierig werden.

Acht Antworten zu den Änderungen finden Sie weiter bei den Kollegen von W&V.

 

 

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